Weiterbildung abbrechen wegen schweren Depressionen????

  • Hallo!


    Ich bin neu hier und ich hoffe ich habe nicht überlesen, das es zu meiner Frage schon bereits eine gab. Sollte dies der Fall sein, möchte ich mich entschuldigen.


    Okay, nun zu meiner Frage ( ich muss etwas ausholen, es könnte also ein etwas längerer Text werden, auch hierfür: Bitte entschuldigt).


    Ich mache seit letztes Jahr Ende November eine 2 - Jährige Weiterbildung. Bevor ich diese Angenommen habe, gab es mehrere Vorgespräche mit den Institutsmitarbeitern. Also ich hätte diese Gespräche wie auch meine damalige Sachbearbeiterin. Jeden von uns wurde gesagt, das es nach dieser Weiterbildung eine 100%ige Chance auf eine Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung gibt.

    Nach etwa 3 Monaten bekamen einige Teilnehmer und ich Zweifel an der Sache. Und diese halten sich bis heute. Hinzu kommt, das ich (wieder) eine schwere Depression entwickelt habe und dadurch meine Kraft und meine Motivation im Keller ist. Ich muss dazu sagen, das ich auch noch andere Verpflichtungen habe ( meinen Vater, auf Abruf mein Onkel, Haushalt, ab und zu Arbeite ich auch als Komparse und Kleindarsteller bei Film und TV. Ich gebe immer alles beim Amt ab, was ich Brutto verdiene). Dann habe ich auch noch einen kaputten Rücken (durch meinen letzten Job als Altenpflegehelferin). Skoliose und Osteochondrose. Dafür mache ich Montags Reha Sport. Am Mittwoch habe ich auch einen Termin in einer Psychiatrischen Tagesklinik. Diese soll ich solange machen bis ich einen Platz in einer Fachklinik bekommen.

    Nun, auf Grund meiner schweren Depression ( und auch hin und wieder wegen der Arbeit, Ich brauche das Geld zum Leben) war ich nicht mehr regelmäßig in der Weiterbildung. Die Weiterbildung weiß von meiner Erkrankung. Und heute wurde ich, vor 1/4 der Gruppe ( wir sind 7 Leute, 4 davon waren heute nicht da) Darauf angesprochen was ich deshalb machen will und so. Ich sagte, das ich es nicht weiß ( bin seit Monaten nicht mehr dazu im Stande Entscheidungen zu treffen) und das ich am Mittwoch den Tagesklinik Termin habe. Es dauerte nicht lange ( nachdem alle 3 (2 Teilnehmer und die Lehrerin)auf mich Eingeredet haben und Druck machten wegen einer Entscheidung) bin ich Psychisch Zusammen gebrochen und nachdem ich mich einigermaßen gegen weitere Tränen wehren konnte bekam ich Grippe ähnliche Symptome ( Hitze und Frieren, heisse Stirn) und bin seither noch ruhiger als sonst. Mein neuer Sachbearbeiter weiß ebenfalls von den Zweifeln bezüglich der Weiterbildung ( er weiß nichts von meiner Erkrankung, und falls doch dann nicht von mir).


    Nun zu meiner Frage: Ich habe Angst ( dies teilte ich meinem Sachbearbeiter mit), wenn ich die Weiterbildung abbreche , das ich dann Ärger und Probleme mit dem Amt bekomme. Bisher keine Antwort vom Sachbearbeiter.


    Hat jemand von euch vielleicht schon einmal das selbe oder etwas vergleichbares gehabt? Oder kennt vielleicht jemand, jemanden der so etwas durch gemacht hat? Oder hat vielleicht jemand Ahnung von den Hartz 4 Gesetzen, wie dieser Fall aussieht?


    Wie gesagt, bitte entschuldigt den langen Roman.


    Vielen Dank schon mal für eure Mühe.


    Liebe Grüße,

    Ashley

  • Dass es keine 100% Chance gibt, sollte klar sein.


    Warum soll die Umschulung überhaupt abgebrochen werden? Du scheinst in der Lage zu sein die Umschulung zu besuchen.


    Dass du nebenher arbeitest ist okay. Aber erst einmal ist es deine Pflicht die Umschulung zu besuchen. Lässt sich das mit dem Nebenjob zeitlich nicht vereinbaren, muss eine andere Lösung gefunden werden. Ein anderer Nebenjob wäre eine Lösung.


    Was willst du nach dem Abbruch tun? Wenn du krank bist, musst du deinen Arzt aufsuchen.