Suche Arbeit - woher bekomm ich Hilfe?

  • Servus,


    es ist wieder schwer, dieser Tage die Berichterstattung zu verfolgen - der Fachkräftemangel ist in aller Munde. Ausbildungsplätze werden natürlich auch in diesem Jahr offen bleiben. Man bekommt vermittelt, Arbeit würde nur auf des Suchenden warten - der Suchende könne sich sogar Arbeit heraussuchen.


    Ich, im leistungsfähigen Alter, fühle mich Hilflos. Ich suche Arbeit oder eine neue Ausbildung - werde aber immer und immer wieder abgewiesen. Das kann verschiedene Gründe haben. Vielleicht passe ich tatsächlich nicht auf die ausgeschriebene Stelle, vielleicht gibt es - dort wo ich Suche - keinen Mangel, vielleicht ist der erste Eindruck - den ich mache - kein guter, vielleicht gibt es zu viele Einstellungshemmnisse.


    Ich kann nur Raten, weshalb ich keine Arbeit finde bzw. warum mir keiner nicht mal eine Chance gibt.


    Jetzt aber die eigentliche Frage:

    Woher bekomm ich Hilfe?


    Ich glaube nicht, das mir das Arbeitsamt helfen kann. Auf Jobbörse kann ich selber surfen. Und ich such auch keine Maßnahme, für einen subventionierten Aufstockerjob.


    Ich bräuchte jemand der mit mir meine Optionen durchgeht. Gerade weil ich doch gewisse Einschränkungen habe. Der ehrlich ist, mich auch verstehen will und mich nicht gleich in eine Schublade steckt. Vielleicht kann man mir - auch bei der ersten Kontaktaufnahme mit dem Arbeitgeber helfen und das Eis brechen.



    Arbeit soll es für jeden geben. Vielleicht ist das auch nur eine Große Medienkompanie und im Schluss einfach Falsch?!

  • Da wäre die Agentur für Arbeit wohl der richtige Ansprechpartner. Gefällt es dir dort nicht, kannst du dich immer noch abmelden.



    Erhältst du allerdings ALG2, dann wäre das Jobcenter zuständig.

  • Hallo

    Arbeit soll es für jeden geben.

    Tschuldigung, wer hat das gesagt oder wo hast du das gelesen?

    Verfolgst du die falschen Medien oder verstehst und interpretierst du die Aussagen vielleicht nicht richtig?


    Du hast dein aktuelles Problem bereits in anderen Beiträgen geschildert. Vorrangig wichtig ist, dass du zu 11/2018 eine andere Wohnung findest. Dazu wurden dir schon Schritte empfohlen, die du selbst gehen musst. Dabei helfen dir diese Medien garantiert nicht. Aber damit musst du anfangen.

    Das Shangri-La wirst du nicht finden.

    Und die aktuell vom JC angebotene Massnahme gefällt dir nicht, obwohl du noch keine gemacht hast, obwohl du noch keine Firma von innen gesehen hast, obwohl du ...

    Übrigens: Eine Massnahme sucht man sich nicht--- das ist ausschliesslich die Aufgabe der Vermittler in den JC.

    Arbeit solltest du dir suchen, wahrscheinlich auch mit Aufstockung durch das JC.

    Höchstwahrscheinlich gibt es den AG tatsächlich nicht, der ausgerechnet auf dich und deine Ansprüche wartet. Da hast du leider ein völlig verzerrtes Bild der Arbeitswelt von heute.


    Also entscheide dich und suche zunächst intensiv eine Wohnung im Landkreis X. Die Dinge, vor denen du Angst hast, weil die Medien sie verbreiten, hast du noch gar nicht benannt. Denn Medien verbreiten zu viel, zu schnell und sehr oft falsch.


    Hast du eine Wohnung in X gefunden und den Umzug hinter dir, hast du die nächsten Schritte vor dir. Dort oder im erreichbaren Umkreis eine Arbeit zu finden.

    Dazu bist du zuerst mal selbst gefordert und dann wird auch das dann zuständige JC weiter für dich *Arbeit* oder Beschäftigungen suchen. Deine Bewerbungsunterlagen sind aktuell und griffbereit?

    Das dürfte für dich nichts Neues sein, denn du bist lang genug Kunde des JC. Das System des SGB II ist bundesweit gleich.


    Da dieses hier ein Forum ist, welches (aus welchen Gründen auch immer) sehr auf Anonymität bedacht ist, könnte ich dir zwar sagen, wie es wohnungs-und jobmäßig hier aussieht, aber das hilft dir nicht viel. Und wo du zur Zeit lebst, soll ebenso *geheim* bleiben.

    Von Rendsburg bis nach Passau und von Bautzen bis nach Trier kann hier niemand eine Arbeit und eine Wohnung für dich und deine Einschränkungen und auf den Punkt 11/2018 finden. Verstehst du das? hmm

  • Eine Wohnung zu finden hat natürlich allerhöchste Priorität. Ich konnte auch eine vielversprechende Besichtigung ausmachen.


    Und natürlich schaut mein Fahrplan so ähnlich aus, wie du ihn geschildert hast. Nachdem ich eine Wohnung gefunden hab, geht die Arbeitssuche los. Über Praktika - was auch immer.


    Und natürlich weiß ich, das die Welt nicht auf mich gewartet hat! Das ist eine ganz böse Unterstellung die man den Leuten immer vorwirft. Man muss sich den Gegebenheiten anpassen. Nicht anders herum und wenn es im letzten Schluss keinen Job gibt, dann gibt es eben nichts. Der Arbeitsmarkt ist nicht dazu da um Menschen zu beschäftigen.

  • Der Arbeitsmarkt ist nicht dazu da um Menschen zu beschäftigen.

    Na, du solltest diesen Unfugsatz jetzt mal zumindest für dich und dein demnächst großes Problem löschen.

    Und ich denke, politische Diskussion sind hier ---auch-- nicht gewünscht.


    Viel Glück für die Wohnung!