Rückzahlung von ALG II

  • Hallo,


    Ich beziehe seit 10/2017 ALG2. Am 1.11. habe ich einen Onlinejob angefangen bei dem ich 800 USD monatlich (erstmals am 14.12.) auf paypal überwiesen kriege. Da ich keine Lohnabrechnung bekomme, sollte ich nur einen Screenshot als Nachweis dem Jobcenter schicken. (Komischerweise wurde mir ab Dezember ein 400€ Einkommen angerechnet, sodass ich noch 160€ ALG2 bekomme). Bis jetzt konnte mein Lohn immer noch nicht verrechnet werden, da das Jobcenter nur Euro-Beträge verrechnen kann. Dies kann erst geschehen sobald ich das Geld auf mein Giro Konto überweise. Sobald ich das allerdings tue, droht mir wohl eine Rückzahlung der letzten Monate.


    Mein Problem mit der Geschichte ist, dass ich direkt am 1.11. mitgeteilt habe dass ich 800$ verdienen werde, das Geld falsch kalkuliert/investiert habe, und mir erst heute mitgeteilt wurde, dass ich kein Recht auf die Zahlungen hatte und es zurückzahlen muss. Ich kann nachvollziehen dass ich mit 650€ kein Recht auf ALG2 habe, aber hätte man mir das nicht eher mitteilen können? Ich habe außerdem nix falsch gemacht, ist die Rückzahlung daher rechtens?


    MfG

  • Hallo,

    und mir erst heute mitgeteilt wurde, dass ich kein Recht auf die Zahlungen hatte und es zurückzahlen muss.

    sorry - aber es Dir spätenstens mit Ausfüllen des Antrages auf ALG II klar gewesen, daß Einnahmen auf das ALG II angerechnet werden. Von daher ist Dein Argument mit der "Mitteilung erst heute" nicht gerade ziemlich gewichtig.


    Wie auch immer: selbstverständlich werden die Einnahmen auf Dein ALG II angerechnet.


    Gruß!

    Zu Risiken und Nebenwirkungen meiner Beiträge fragen Sie bitte Ihren Rechtsanwalt oder Steuerberater. Rechtsanwälte und Steuerberater sind allerdings berechtigt, sich die Beantwortung Ihrer Fragen bezahlen zu lassen.

  • Erstmal danke für die schnellen Antworten! Laut dem SGB II wird eine Rückzahlung in folgenden Fällen eingefordert:


    - vorsätzlich oder grob fahrlässig falsche oder unvollständige Angaben gemacht bzw. eine Änderung ihrer / seiner Verhältnisse nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig mitgeteilt hat,
    - gewusst hat oder leicht erkennen konnte, dass sie / er keinen oder nur einen niedrigeren Leistungsanspruch hatte, oder
    - Einkommen oder Vermögen erzielt hat, das zum Wegfall oder zur Minderung des Anspruchs geführt hätte. (Hier kommt es nicht auf ein Verschulden an, sondern lediglich darauf, dass Einkommen erzielt wurde, das auf die Leistungen nicht angerechnet wurde.)


    scheinbar bin ich "Opfer" vom letzten Punkt. Kann ich auch nachvollziehen wie gesagt, ich ärgere mich nur darüber, dass mir das nicht beim 1. Telefonat direkt mitgeteilt wurde, dass ich mit 800$ (~650€) kein Recht mehr drauf haben werde und eine Rückzahlung zu befürchten habe, sondern erst 2 Monate später. Denen hätte es ja sofort klar sein sollen, mir allerdings nicht. Aber es ist wie es ist.


    Grüße

  • Kann ich auch nachvollziehen wie gesagt, ich ärgere mich nur darüber, dass mir das nicht beim 1. Telefonat direkt mitgeteilt wurde, dass ich mit 800$ (~650€) kein Recht mehr drauf haben werde und eine Rückzahlung zu befürchten habe, sondern erst 2 Monate später. Denen hätte es ja sofort klar sein sollen, mir allerdings nicht. Aber es ist wie es ist.


    Ein Bescheid, auch eine Rückforderung kann bis zu 3 Monate wegen
    Überlastung der Jobcenter dauern.


    Dies kann erst geschehen sobald ich das Geld auf mein Giro Konto überweise. Sobald ich das allerdings tue, droht mir wohl eine Rückzahlung der letzten Monate.


    Dann erledige das mal zeitnah, denn das JC kann bei fehlender Mitwirkung die
    die Zahlung auch einstellen.


    Da ich keine Lohnabrechnung bekomme, sollte ich nur einen Screenshot als Nachweis dem Jobcenter schicken.


    Der Aufforderung ist nachzukommen!

    Ich beantworte keine Hilfe-Anfragen per Konversation




  • Dann erledige das mal zeitnah, denn das JC kann bei fehlender Mitwirkung die
    die Zahlung auch einstellen.

    ist bereits abgeklärt, hab ich noch Zeit für. So oder so werden die Zahlungen ja scheinbar eingestellt (schicks natürlich trotzdem hin).

    Der Aufforderung ist nachzukommen!

    das ist ja bereits vor 6 Wochen geschehen, deren Problem war nur dass sie, wieso auch immer, nix mit Dollar-Beträgen anfangen können. Mein Problem ist, dass ich teure Überweisungsgebühren habe und da ich noch Geld auf meinem Giro Konto habe, wollte ich die Überweisung meines Lohns aus eigenem Interesse hinauszögern, um nicht monatlich 20$ Gebühren zahlen zu müssen. Geht aber scheinbar nicht auf der Plan.