Teilzeitjob mit ALG II - Fragen zur Anrechnung auf ALG II

  • Hallo, ich bin neu hier und auch relativ unwissend was den dazu verdienst zu hartz4 angeht.
    Erstmal zu meiner Lage, ich wohne noch bei meinem Vater.
    Er über 50 ich 27.
    Ich bekomme 626€ vom Amt. Das gleiche bekommt mein Vater auch.
    Regelbedarf 409€
    Mehrbedarf 9,41€
    Grundmiete 123,50€
    Heizkosten 47,50€
    Nebenkosten 37,50
    Gesamt 626,91€.


    So steht es auf dem Bescheid.
    Jetzt habe ich Morgen allerdings ein Vorstellungsgespräch für einen Teilzeitjob.
    18std/woche - 8,84€/std. (Laut Internet 636Brutto = 503 Netto)
    Ich habe trotz WebRecherchen leider nicht verstanden wieviel ich von dem Geld nun behalten darf.
    Also das was im Endeffekt auf meinem Konto landet.
    Ich hoffe ihr könnt mir leicht verständlich helfen.



    lg Kevin

  • Hallo,
    die Berechnung ist eigentlich recht simpel.


    Zu aller erst hast du einen Grundfreibetrag in Höhe von 100,00 Euro. Solltest du z.B. Fahrtkosten etc. zur Arbeit haben, könnte sich dieser auch erhöhen. Hierzu müsstest du Nachweise einreichen.


    Dann gibt es von 100,01 Euro bis 1000,00 Euro einen Freibetrag von 20 % auf das Bruttoeinkommen.

    Berechnung:
    Verdienst ca. 636,00 Euro brutto
    - 100,00 Euro Grundfreibetrag
    = 536,00 Euro brutto
    von den 536,00 Euro 20 % = 107,20 Euro


    107,20 Euro (Freibetrag bis 636 Euro) + 100,00 Euro Grundfreibetrag = 207,20 Euro

  • Hallo,

    Wie siehts eigentlich mit diesem Zuschuß für langzeitarbeitslose aus? 272€? Würde der mir auch zustehen?

    einen solchen Zuschuß gibt es nicht.


    Gruß!

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  • Doch, ich habe ihn glaube ich nur falsch betitelt.
    Meine Freundin bekam den für 6 Monate als sie wieder anfing zu Arbeiten.
    Ihr Arbeitskollege sogar 12 Monate.
    Ich habe nur keine Ahnung wie man den nennt.

  • Genauuuu, Eingliederungszuschuss.
    Der war das. Danke.
    Meine Stärke liegt da ehr im Technik Bereich, anstatt "Amt Gesetze" ;)


    Gerade bei Langzeitarbeitslosen ist es häufiger der Fall, dass diese eingearbeitet werden müssen. Um den Arbeitgebern eine Einstellung von Langzeitarbeitslosen interessant zu machen, gibt es den Eingliederungszuschuss. Hier übernimmt das Amt einen Teil des Arbeitsentgeltes.


    Diesen kannst du bzw. dein Arbeitgeber beantragen, allerdings würdest du nicht mehr Geld erhalten.