Eingliederungsvereinbarung...muss ich diese unterschreiben?

  • Hallo alle zusammen,


    ich bin 23 Jahre Jung und aus Dresden.
    ich habe folgende Fragen und ich weiß nicht was ich tun soll...viele Fragen sind offen.


    Ich habe eine abgeschlossene Ausbildung zum Verkäufer (Finanziert durch das Amt/Staat) da ich und meine Eltern es nicht finanzieren konnten und sie selbst Hartz 4 beziehen. Ich habe von der Förderschule den Realschulabschluss nachgeholt aber ich muss immer wieder feststellen, dass es nicht mein Wunschberuf ist.
    Zum Zeitpunkt wurde ich gedrängt eine Ausbildung zu machen und habe mich 3 Jahre durch die Ausbildung gekämpft... ich hatte keine Wahl...ich fühlte mich einfach nur verloren.


    Egal... ich habe meine Probezeit nicht bestanden, da ich mit Depressionen zu kämpfen hatte und ich in dem Job nicht zu frieden war... er hat mich nicht glücklich gemacht und ich bezweifle, dass er es wird. Ich will in Richtung Pädagogik in Zukunft was lernen. Ich dachte an Heilerziehungspfleger aber keine reine Pflege.


    Ich will die Zeit nutzen, um mich zu finden und mein Weg zu gehen... das Arbeitslosengeld 1 wurde abgelehnt und habe Hartz4 beantragt und ich warte jetzt auf Bewilligung. Ich bekam sehr schnell die Eingliederungsvereinbarung und viele Vermittlungsangebote (das scheint ja schnell zu gehen aber was Geld angeht, nicht...)
    Es sind viele Dinge offen... meine Existenz, Lebensführung so viel... und ich bin mir unsicher.


    Ich will mich in diesen Bereichen umsehen... ich will Praktika bzw. BFD machen. Mit BFD hätte ich Taschengeld, Erfahrungen in dem Beruf gesammelt und ich weiß das dass das Amt nichts gerne sieht mit dem BFD. Meine frage ist, wie kann ich dagegen vorgehen? Gegen die EGV obwohl ich Leistung brauche wie die Sicherung zum Unterhalt... ich habe gelesen, dass ich diese nicht unterschreiben muss und an Maßnahmen muss ich auch nicht teilnehmen?


    Ich habe aktuell eine 27qm Wohnung und bezahle auch wenig Miete 250 Euro warm. Aber von etwas muss ich Leben und von Eltern bin ich komplett abgeschnitten und bekomme keine Unterstützung...


    Was soll ich machen?? Eine Beratungstelle aufsuchen? Was soll ich sagen? Bringt das was?
    Ich habe bereits ein Termin bei der Bildungsbahnen hier in DD und hoffe auf Aufklärung weil ich will diesen Beruf mit Pädagogik. Deshalb will ich den ersten Schritt mit dem Sozialassisstenten machen und nächstes Jahr eine Ausbildung anfangen aber mir fehlt das Geld für diese...ich habe überhaupt gar nichts und nichts zurückgelegt bzw. Sparbücher... nichts. Aber ich sitze auf Kosten.


    Was mache ich?? ich fühle mich alleine und Hilflos.


    Unterschrieben habe ich noch gar nichts... ich will meinen Weg gehen unbedingt. Was sage ich auf dem Amt? Können die mir im Weg stehen?


    Ich will entweder einen 450 Euro Job neben H4 oder H4 + BFD. Das muss eigentlich gehen oder? Weil ich brauche die Praxis und die werden mich stattdessen in irgendwelchen Maßnahmen stecken... muss ich diese Seminare besuchen? was haltet ihr von diesen?


    Ich hoffe um Beratung...ich bin komplett neu in der Materie.
    Was würdet ihr mir raten?


    Mit freundlichen Grüßen,