Hilfe:Erhalte ich eine Sperre?

  • Hey, ich habe ein dringendes Anliegen und zwar bin ich Alleinerziehende Mutter eines Kindes von knapp zwei Jahren.
    Ich habe vor kurzem eine Teilzeitstelle zur Kassiererin, bei einer großen Discounter Filiale angenommen und bin noch in der Probezeit. Ich werde von der Filialleiterin zu Zeiten eingeteilt, die mit der Tagesmutter einfach nicht zeitlich übereinstimmen.
    Außerdem werde ich von ihr regelrecht gemoppt, sodass ich mich vom Hausarzt wegen Burnout und Kopfschmerzen durch Psychische Belastbarkeit hab krank schreiben lassen. Heute musste ich zum MDK(Medizinischen Dienst der Krankenversicherung) zur Begutachtung, da mein Arbeitgeber dies angeordnet hat. Der MDK hat mich zum 22.08.2015 wieder als arbeitsfähig erklärt, obwohl ich mich dazu nicht in der Lage fühle. Die Dame vom Dienst hat mir gesagt ich solle fristlos Kündigen und mit einem Artest vom Arzt zum jc gehen und dieses einreichen, um eine Sperre zu vermeiden.


    Meine Frage an euch ist nun ob das stimmt was die Dame mir dort erzählt hat und wie ich weiter agieren soll.

  • Hallo jajuja


    Die Dame vom Dienst hat sicherlich viel Erfahrung. Wenn der Arzt dir hilft mit Attest o.ä. dann werden sie dich nicht sperren.
    (Mobbing ist ein Krankheitsbild - glaube ich)


    Sollten sie (JC) es jedoch trotzdem tun - so ganz ausversehen ... lach - dann mußt du kämpfen mit Arzt, Anwalt usw. Widerspruch einlegen ...


    Das Blöde ist dann bloß dass dir das Geld fehlt - dafür mußt du dir fachliche Hilfe suchen - Anwalt ist immer gut, insofern du einen guten Sozialanwalt findest.


    Wenn du krank bist, bist du krank. Punkt. Eine Arztdiagnose sollte vom JC nicht in Frage gestellt werden, daß könnte auch den Arzt verärgern, schließlich macht Arzt einen fachlich anerkannten guten Job. Hat dafür studiert usw.


    Mach das mit dem Arzt schnell und warte nicht mehr ...


    Es gibt ne Menge Leute in Psychologischen Kliniken - alles gestreßte Leute, Mobbing, Beziehung ... man lernt viel dort
    ... es gibt Tageskliniken (ist wie Arbeitstag - nachmittags gehst du wieder nach Hause)- wie wäre es damit - dann wirst du für diese Zeit weiter krank geschrieben - es gibt weniger Geld von der Krankenkasse klar - aber danach gibt es keine Sperrzeit - wofür auch ... du bist doch nicht böswilligerweise zum Arzt gegangen um dir ALG2 in betrügerischerweise abzuholen.


    Vom Bittsteller zum Anrechthaben - das ist eine Einstellungssache - sobald du dich innerlich besser fühlst, geht alles wieder leichter.
    Was man es alleine nicht schafft - braucht man Hilfe - nimm sie an - wenn sie dir gereicht wird (egal Arzt oder wer auch immer)


    Alles Gute dir
    Sanschy

  • Vielen dank für deine Hilfreiche Antwort Sanschy.
    Dann werde ich das mit meinen Arzt absprechen und schauen wie das alles verläuft.

  • Bitte bitte gern geschehen


    Aber mir geht noch was anderes im Kopf herum. Du hast ein kleines Kind von 2 Jahren. Es ist oft ein schwieriger Pfad die Klinik, Psychologen und ein Kleinkind. Du mußt stark sein, trotz Krankheit. Paß gut auf die Fragen der Psychologen auf, daß du nicht ausversehen sagst, daß dir das Leben über den Kopf wächst, verstehst du. Nicht das jemand von den Ärzten auf komische Ideen kommt wegen der Betreuung deines Kindes, ob du das überhaupt alles schaffst. Du wirst viel erzählen müssen, aber denke immer trotzdem gut nach, was du alles erzählst ... ich meine das nur gut ... deiner Verantwortung als Mutter muß auch immer wichtig sein ... und sei auch vorsichtig beim fragenstellen ... das sind intelligente und studierte Ärzte.


    Alles Gute dir
    Sanschy

  • Im Übrigen bist du nur verpflichtet arbeiten zu gehen, wenn die Kinderbetreuung gesichert ist. Wenn dem nicht so ist, wie du ja beschrieben hast, dann brauchst du auch gar nicht arbeiten zu gehen. Mobbing zu beweisen ist immer sehr schwer. Auf keinen Fall darfst du kündigen. Wenn dich die Firma nicht mehr haben will soll sie dir kündigen.