Marie Bouajila

Private Krankenversicherung

Hartz IV: Private Krankenversicherung – Jobcenter zahlt PKV Beiträge

Hartz IV Empfänger, die vor Leistungsbezug in einer privaten Krankenkasse versichert waren, müssen laut Gesetz auch weiterhin in einer privatisierten Krankenkasse Mitglied bleiben. Sie dürfen nicht in die gesetzliche Krankenkasse zurückkehren bzw. eintreten. Die Rechtslage trifft besonders häufig auf ehemals Selbstständige zu, denen in der Selbstständigkeit nur die private Krankenversicherung zugänglich war.

Private Krankenkassen sind dazu verpflichtet einen Basistarif anzubieten, in denen bei Hilfebedürftigkeit gewechselt werden kann. Die Leistungen des Basis Tarifs sind vergleichbar mit den Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung.Hartz IV: Private Krankenversicherung – Jobcenter zahlt PKV Beiträge

Hartz IV Krankenversicherung Gesetzliche Krankenkasse

Hartz IV: Pflichtversicherung in gesetzlicher Krankenkasse (GKV)

Hartz IV Leistungsbezieher sind grundsätzlich versicherungspflichtig in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) durch das Jobcenter geführt. Die gesetzliche Krankenversicherung basiert auf dem Solidarprinzip. Arbeitnehmer und Arbeitgeber zahlen anteilig von ihrem Bruttogehalt Beiträge zur Krankenversicherung inklusive dem individuellen Zusatzbeitrag in die Gesundheitsfonds ein. Aus diesem „Topf“ werden die Behandlungen aller Mitglieder finanziert. Hartz IV: Pflichtversicherung in gesetzlicher Krankenkasse (GKV)

Geld

Mehr BaföG und Chance auf vollständigen Schuldenerlass

Für die Berufsausbildungsförderung (BaföG) gelten ab August 2019 neue Regelungen. Unter anderem werden die Bedarfssätze und Einkommensfreibeträge in drei Stufen angehoben, Vermögensfreibeträge für Studierende eingeführt, der Wohnzuschlag erhöht und vor allem die Rückzahlung „sozial gerechter“ gestaltet. Erstmals soll per Gesetz ein vollständiger Erlass der Darlehensschuld möglich sein. Mehr BaföG und Chance auf vollständigen Schuldenerlass

Hartz IV Krankenversicherung

Hartz IV Krankenversicherung – Wer zahlt die Krankenkasse?

Sobald die Arbeitslosigkeit droht, machen sich Betroffene häufig Sorgen um ihren Versicherungsschutz. Als Arbeitnehmer wird die Krankenversicherung automatisch anteilig vom Bruttogehalt abgezogen. Hartz IV Leistungsbezieher sind grundsätzlich versicherungspflichtig in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) durch das Jobcenter geführt.

Hartz IV Krankenversicherung – Wer zahlt die Krankenkasse?

Leere Geldbörse

Armutskonferenz fordert höhere Hartz IV Sätze

Armutsgefährdungsquote: Dieses sperrige Wort steht für ein Problem, das in Deutschland recht unterschiedlich ausgeprägt ist und dennoch Sprengstoff für die gesamte Republik birgt. Die Gefahr, von Armut betroffen zu sein, nimmt zwar in vielen Regionen ab. Gleichwohl gibt es Landstriche, in denen Armut zum Flächenbrand gerät. Die Armutskonferenz pocht daher unter anderem auf höhere Hartz IV Sätze.Armutskonferenz fordert höhere Hartz IV Sätze

Aktivisten

Hartz IV Protest: 15 Zeugen bei Meldetermin im Jobcenter

Beim Meldetermin im Jobcenter steht es jedem Hartz IV Empfänger zu, einen Beistand als Zeuge, seelischen oder fachlichen Beistand mitzunehmen. Der Verein „Kölner Erwerbslose in Aktion“ (KEA) hat jetzt eine Hartz IV Empfängerin begleitet, die sich von ihrer Sachbearbeiterin seit längerer Zeit schikaniert und diskriminiert fühlt. Um ein Zeichen zu setzen, stellte der Verein gleich 15 Aktivisten als Beistände an ihre Seite.Hartz IV Protest: 15 Zeugen bei Meldetermin im Jobcenter

Hände waschen

Hartz IV: Dürfen Hygiene und Verhütung Luxusgüter sein?

Dass der Hartz IV Satz überarbeitet werden müsste, um dem tatsächlichen Bedarf gerecht zu werden, darüber sind sich zumindest die Sozialverbände einig. Dass einzelne Bereiche der Hartz IV Berechnung nicht mehr zeitgerecht sind, ist indes auch der Politik aufgefallen. In Hessen sollen Personen mit geringem Einkommen daher künftig kostenlos Hygiene- und Verhütungsmittel erhalten.

Hartz IV: Dürfen Hygiene und Verhütung Luxusgüter sein?

Mutter und Vater halten Kind jeweils an Hand

BSG Urteil: Mehr Hartz IV Leistungen bei geteilter Kindererziehung

Wenn Paare sich trennen, sind die Kinder oft die Leidtragenden. Glücklicherweise entscheiden sich jedoch immer mehr Eltern für ein geteiltes Sorgerecht und das damit verbundene Wechselmodell. Das BSG hat diese Form der gleich geteilten Kinderbetreuung mit einem Urteil (Az.: B 14 AS 23/18 R)  am 11. Juli 2019 unterstützt. Denn Eltern in Hartz IV Bezug steht bei Anwendung des Wechselmodells jetzt nicht nur der hälftige Alleinerziehenden Mehrbedarf zu, sondern muss das Jobcenter die Kinder auch bei Berechnung der Unterkunftskosten in beiden Haushalten berücksichtigen.BSG Urteil: Mehr Hartz IV Leistungen bei geteilter Kindererziehung

Mann stempelt Antrag

Urteil: Hartz IV Antrag auch auf den letzten Drücker fristgerecht

Kein Jobcenter hat rund um die Uhr geöffnet. Nichtsdestotrotz kann auch am Monatsletzten um 23.59 Uhr noch ein gültiger Hartz IV Antrag gestellt werden. Sofern er bewilligt wird, gilt der Antrag rückwirkend für den gesamten Monat. Darauf hat jetzt das Bundessozialgericht aufmerksam gemacht. Im konkreten Fall ging es um einen Antrag, der abends per E-Mail eingereicht wurde.Urteil: Hartz IV Antrag auch auf den letzten Drücker fristgerecht

Kleines Holzhaus auf mehreren Hundert Euro Scheinen

Hohe Mieten: Ausnahmeregelung entlastet Hartz IV Empfänger

Betrachtet man die Kaltmieten in Großstädten wie Hamburg, stellt sich die Frage: Wer soll das bezahlen? Insbesondere für Hartz IV Empfänger wird es durch den steigenden Mietendruck immer schwerer, eine „angemessene“ Wohnung zu finden. Schließlich darf sie nicht zu teuer sein, sonst gibt es den „blauen Brief“ vom Jobcenter. Anders in Hamburg – hier mindert eine Hartz IV Ausnahmeregel den Druck.Hohe Mieten: Ausnahmeregelung entlastet Hartz IV Empfänger

Wohnhaus

Hartz IV Urteil: Schlüssige Berechnungsgrundlage für KdU notwendig

Hartz IV Empfänger haben Anspruch auf Übernahme der Kosten der Unterkunft (KdU). Die Höhe der Unterkunftskosten orientiert sich an den durchschnittlichen Mieten in der jeweiligen Gemeinde. Jedoch kommt es bei der Berechnung der Kosten immer wieder zu Unstimmigkeiten. So auch im Fall einer 58-jährigen Leistungsempfängerin. 2016 zog sie wegen einer Mieterhöhung vor Gericht und gewann jetzt den Prozess.Hartz IV Urteil: Schlüssige Berechnungsgrundlage für KdU notwendig