Hartz IV Maßnahmen nutzlos – Jobcenter in der Kritik

Hartz IV Maßnahmen nutzlos – Jobcenter in der Kritik
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Die Jobcenter sind in die Kritik des Bundesrechnungshofes geraten der feststellt, dass viele Hartz IV Maßnahmen, die Leistungsempfänger über sich ergehen lassen müssen, nutzlos sind. 

Dabei rügt der Bundesrechnungshof (BRH) die Vermittlungsarbeit der Jobcenter und fordert mehr Effizienz. Dies berichtete die „Süddeutsche Zeitung“ unter Berufung auf einen Prüfbericht. So kämen die Jobcenter keiner angemessenen Betreuung von Hartz IV Leistungsempfängern nach, die an Ein-Euro-Jobs, arbeitsmarktpolitischen Weiterbildungsprogrammen oder anderen Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen. Das Stichwort lautet hier „Absolventenmanagement“, wie es von der Bundesagentur für Arbeit (BA) genannt wird und genau das funktioniert aus Sicht des BRH nicht gut bei den Jobcentern. Denn die Teilnahme an einer Maßnahme ist eine Sache aber sie soll die Hartz IV Leistungsempfänger auf dem Arbeitsmarkt auch voranbringen. Dies bedeutet, dass die Jobcenter mit den Teilnehmern Gespräche führen sollen, Bewerbeprofile erstellen und aktualisieren müssen.

rausgeschmissenes Geld

Im Prüfbereicht kritisiert der BRH, dass die anschließende Betreuung von Hartz IV Leistungsempfängern, die an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen teilgenommen haben, „noch deutlich verbesserungswürdig“ sei. Weiter heißt es dort, dass die von den Jobcentern verhängten Maßnahmen „oft nur zufällig erfolgreich“ seien. Daher fordert der BRH die Jobcenter auf, die Ergebnisse von Maßnahmen zu berücksichtigen, da die ansonsten „mit hohem finanziellen Aufwand der Jobcenter und großem persönlichen Einsatz der Leistungsberechtigten erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten oft nutzlos“ bleiben. Die Mängel seien derart groß und mit ursächlich dafür, dass die absolvierten Maßnahmen für Betroffene in den Vermittlungsbemühungen wirkungslos bleiben. Der Rechnungshof hat dabei ermittelt, dass sich die Kosten für Maßnahmen im Durchschnitt auf 700 Euro bei Ein-Euro-Jobs und etwa 6.000 Euro bei Weiterbildungsmaßnahmen belaufen. Stefan Sell, Sozialwissenschaftler und Professor an der Universität Koblenz, bezeichnet dies als Geldverschwendung.

Weiterbildungsmaßnehmen ohne Dokumentation nutzlos

Insgesamt haben die Kontrolleure Ende des vergangenen Jahres nahezu 500 Fälle untersucht, die sich auf acht rein kommunal oder von der BA und einer Kommune geführten Jobcenter erstreckten. Dabei wurde herausgefunden, dass in 39 Prozent der Fälle Jobcenter die zentralen Vorgaben der Bundesagentur für Arbeit oder interne Weisungen missachtet haben, indem die Maßnahmen die dokumentiert und entsprechende Datensätze bzw. Profile der Hartz IV Leistungsempfänger nicht aktualisiert wurden. Dabei merkt der BRH an, dass die Nichtbeachtung des Wissenszuwachses der Bewerber sich „negativ auf die Motivation der Leistungsberechtigten auswirken“ kann. Als Beispiel wird im Bericht eine Leistungsempfängerin aufgeführt, die erfolgreich eine Weiterbildungsmaßnahme zur Einzelhandelkauffrau absolvierte und in der Abschlussprüfung mit der Note „gut“ bestand. Das Jobcenter aktualisierte ihre Daten dennoch nicht, so dass sie weiter als „Verkaufshilfe“ in den Unterlagen des Leistungsträgers geführt wurde.

Zudem wird kritisiert, dass nahezu bei jedem dritten Fall eine abgeschlossene Maßnahme vom Jobcenter nicht zum Anlass genommen wurde, um die zukünftigen Integrationsmaßnahmen in den Arbeitsmarkt anzupassen. Hier hatte es an Gesprächen zwischen Jobcentern und Teilnehmern der abgeschlossenen Maßnahme gefehlt, wie es danach weiter gehen würde. Bereits 2014 hatte die Bundesagentur für Arbeit in einer internen Untersuchung Defizite im „Absolventenmanagement“ festgestellt, wie die „SZ“ weiter berichtet.

5 Kommentare

  1. Ragnar Vagmörnasson 3 Monaten vor

    Na. „€1 jobs,“ zum Beispiel.

    Meine Frau hat eine bekommen. Messung von Laden für gehbehinderte.

    Ihre erste Arbeitstag… „Loschen alles was die letzte Gruppe gemessen haben, und fange von vorn an.“

    Wenn DAS keine Geldverschwendung ist, dann verstehe ich nur „Bahnhof.“

  2. Name Stern 3 Monaten vor

    Lesen Sie diese Hinweise,

    1. Bewerben Sie sich als Fachkraft falls Sie eine Ausbildung haben.
    2. Verlangen Sie immer eine Schriftliche Einladung um Fahrkostenantrege zu stellen.
    3. Teilen Sie Ihre Gespräche bei Vorstellungsgesprächen nimanden mit, den die gehen kein
    was an weil das ist eine Privatsspäre zwischen Arbeitgeber und Ihnen.
    Wenn der Arbeitgeber diese weiter an die dritte wie z.B. Arbeitsamt oder Jobcenter mitteilt ist das Gemeinsame Arbeitsvertrauen schon verloren gegangen, Sie wissen wo von ich rede – ,,Ich weiß nicht was ich von eurem unternehmen halten soll´´ da Sie unsere Persönlichen Gespräche weiter sagen.
    4. Wer Sicherheit haben will, will ich sagen, das wir in Bürokratischen Deutschland leben also alles Schriftlich erledigen und keine Telefonate oder telefon nummer weiter geben.

    Teilt eure Erfahrungen weiter————— Es hilft Zusammenhalt
    Viel Glück

    • erich 3 Monaten vor

      Waffen schaffen Teilhabe!
      Ich teile die negativ Darstellung von Waffen in Bürgerhand nicht. Denn merke, die Angst der Politik vor Waffen in Bürgerhand, ist nichts anderes als die Angst der Politik (die selber vermutlich und für sie wie selbstverständlich alle Knarren zu Hause haben, weil es ihnen wegen ihres schlechten Gewissens den Angst und Fettschweiß auf die Stirn treibt, wenn sie nur ein Rascheln unter ihrem Bett hören) vor dem Teil der Bevölkerung die sie mit ihrer Politik an den politischen, wirtschaftlichen oder sozialen Abgrund gebracht haben. Unbewaffnete Bürger sind meiner Meinung nichts anderes als kastrierte Lämmchen, die wie zum Beispiel die jüngere Vergangenheit gezeigt hat, der Politik ihren Freislern und Todesschwadronen schnutzlos ausgeliefert waren und Grundgesetz Artikel 20 Absatz 4 (das aus diesen historischen Ereignissen hervorgegangen ist) macht nur Sinn wenn der Bürger freien Zugang zu Waffen hat. Somit hat der Bürger nicht nur das Recht sondern die Pflicht z.B. ein durchgeladenes, griffberteites Sturmgewehr sein Eigen zu nennen, denn Politiker die Dreck am Stecken haben fürchten Waffen außerhalb ihres Einflussbereiches, denn Waffen verleihen Macht und können für Mißstände verantwortliche Politiker und deren Systeme höchst gefährlich werden. Nur Bürger nach zum Beispiel der Schweiz oder USA sind mündige Bürger. Nur der bewaffnete Bürger kann sich seiner Haut erwehren, nur die mit automatischen Schnellfeuerwaffen und aufwärts bewaffnete Bürger können sich gegen mafiösen, potentiell mörderischen Staatsstrukturen und Staatsterrorismus zur Wehr setzen, nur der bewaffnete Bürger der mit anderen eine kritische Masse bildet kann sich Teilhabe erzwingen! Richtig, nur Waffen in den Händen einer kritischen Masse schaffen Teilhabe und Aufmerksamkeit und zwingen im eigenen Interesse der Politiker die Interessen der Bürger in den Mittelpunkt ihres Handelns zu stellen und nicht nur daran zu denken sich und den ihren die Geldschatulle und Bankkonten vollzustopfen und zufüllen und ihre primitiven, niederen, tierischen Triebe nach immer mehr und alles meines zu stillen. Das sind die Lehren die die Geschichte aus verschiedenen Ländern und Epochen an den Tag gelegt hat, nämlich die vom Wohlstand einer Gesellschaft und eines Landes ausgeschlossenen und vergessenen, die sich zu einer bewaffneten, kritischen Masse zusammengeschlossen haben, die riefen wir sind das Volk und wir wollen Teilhabe jetzt und soziale und wirtschaftliche Teilhabe eingefordert haben.

  3. Anja 3 Monaten vor

    Die Arge ist für mich persönlich mittlerweile das letzte.In manchen Städten meinen die Mitarbeiter dort,sie können die Leute einschüchtern,und sich damit um die Zahlungen drücken,obwohl einem das Geld ganz sicher zusteht.
    Zudem sind die Vorschriften für die Mitarbeiter der Arge für die Kunden teilweise unzumutbar.So bekommt man beispielsweise keine Anträge bei der Arge.Man braucht erst einen Termin,den man aber vor Ablauf von 3 bis 4 Wochen aber nicht bekommt.Erst nach diesem Termin wird entschieden,ob man überhaupt einen Erstantrag ausgehändigt bekommt.

  4. Fritz 3 Monaten vor

    Ist ja auch kein Wunder warum die nichts bringen im Jobcenter weils teilweise an menschlichen liegt die sind einfach zundoof zu erkennen wer arbeiten will und wer nicht und Leute zu qualifizieren für den nächsten niedriglohn Sektor ist rausgeschmissen Geld die kommen spätestens nach einem Jahr wieder zum Jobcenter weil se die Schnauze voll haben sich versklaven zu lassen der 1 Euro Job ist für manch drogenabhängiger mit Sicherheit gut aber nicht für die reziosalisierung für den Arbeitsmarkt warum lassen die sich nicht Zeit mit den Menschen finden die Stärken heraus und machen eine wirklich gute Qualifizierung ihrer Bedürfnisse für einen gut bezahlten Job achja hab ich vergessen ist ja noch der Punkt mit den Sklaven die die Reichen brauchen nicht alle aber wirklich die meisten und die Politiker anstatt die mal aufhören sich Fett zu fressen an der Gesellschaft sollten die mal lieber hingehen die Reichen noch reicher machen und die armen noch reicher anstatt immer irgend welche dummen Antworten und legitimatäre Rhetorik phrassen zu labern die Politiker sind an allen schuld und die Reichen haben schon so viel Macht und so viel se auch haben wächst deren eigene saudämlichkeit mit …

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