Am Donnerstag hat die Bundesagentur für Arbeit den neuen Bericht zur Entwicklung des Arbeitsmarkts veröffentlicht und das Sinken der Arbeitslosenquote auf 7,2 Prozent hervorgehoben. Parallel ging die BA auch auf die Entwicklung bei den Beziehern von Hartz IV ein. Hier hat sich deren Zahl im März nur leicht zum Februar 2012 verändert – sie ist um 4.000 auf 4.512.000 Empfänger von Leistungen aus der Grundsicherung gesunken.

 
 

Deutlicher sind die Unterschiede bei einem Vergleich mit dem vergangenen Jahr. Im März 2011 waren 254.000 mehr Bürger in Deutschland auf Leistungen aus der Grundsicherung angewiesen, was einem Sinken der Zahlen um 8,4 Prozent für dieses Jahr entspricht.

Zahl der erwerbslosen Hartz IV Bezieher rückläufig

Von den mehr als 4,5 Millionen Bürgern, die Leistungen aus der Grundsicherung beziehen, waren im März 2012 laut der Bundesagentur für Arbeit allerdings nur 2.073.000 tatsächlich als erwerbslos gemeldet, was gegenüber dem Vormonat eine Reduzierung um 9.000 Personen bedeutet. Dass nur knapp die Hälfte der Hartz IV Bezieher als erwerbslos gemeldet ist, begründet die BA damit, dass die verbliebenen Bezieher von Grundsicherung als Aufstocker einzustufen sind, Kinder betreuen usw.

Gemessen am März 2011 ist die Zahl der erwerbslosen Hartz IV Bezieher deutlich gesunken – um 128.000 Personen bzw. 6,17 Prozent. Insgesamt, so die Bundesagentur, ist die Entwicklung der Erwerbslosenzahlen in Deutschland weiterhin rückläufig und steuert auf die Marke von drei Millionen zu. Entsprechend legte die Erwerbsquote zu, hier ist die Zahl der Erwerbstätigen auf 41,10 Millionen im Februar dieses Jahres gestiegen.

 
 
 
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